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Eine Seniorin zum „Fahrsicherheitstraining“

Unser Mitglied, Edeltraut Krause war beim „Fahrsicherheitstraining“. Die Seniorin lieferte uns einen Erfahrungsbericht:

Ich bin 77 Jahre alt, eine leidenschaftliche Autofahrerin, habe ca. 15 Tausend km Fahrleistung im Jahr und bin, wie man so schön sagt, „ganz gut unterwegs“. Eine reine Selbsteinschätzung.
Doch wenn ich dann ganz entspannt im Straßenverkehr unterwegs bin und ich voll in die Eisen steigen muss, weil das Auto vor mir plötzlich bremst, bin ich froh, wenn nichts passiert ist. Dennoch frage ich mich: War ich abgelenkt? Habe ich schnell genug reagiert?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu meiner Mobilität in meinem Alter habe ich in einem Fahrsicherheitstraining auf einem Verkehrsübungsplatz der Verkehrswacht erhalten. Auch ein Seh- und Reaktionstest hat zum Mitmachen eingeladen.
Los ging es mit der Theorie. Eine Dame der Verkehrswacht begrüßte uns und erklärt die einzelnen Trainingseinheiten. Bei der Vorstellungsrunde war es angenehm, dass die Gruppe sich auf das „Du“ einigte. Es entstand sofort eine lockere Stimmung und meine Anspannung ließ nach. Ein Teilnehmer hatte Geburtstag, der 80ste, und wir haben alle „Happy Birthday“ gesungen.
Spannend waren die Fahrzeugtypen der Teilnehmer*innen. Von fast neu bis 20 Jahre alt, war alles vertreten. Auch die jährliche Kilometerleistung, privat oder dienstlich, war wichtig sowie die DOT-Nummern auf der Reifenflanke.
Die Abkürzung DOT steht für Department of Transportation. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die beiden letzten Ziffern weisen auf das exakte Produktionsjahr der Reifen hin.
Für mich war es das erste Sicherheitstraining und meine Erwartungen waren vielfältig. Reagiere ich noch richtig und schnell genug in Gefahrensituationen? Bin ich noch konzentriert und aufmerksam genug, um auf mehrere Dinge im Straßenverkehr zu achten? Wie wichtig das richtige Sitzen für meine Autofahrten ist, habe ich hier beim Fahrsicherheitstraining gelernt.
Die Übung ein paar Runden Slalom fahren, vor- und rückwärts zum Aufwärmen, sind kein Problem. Die Übung einer Gefahrenbremsung war schwieriger. Nach mehreren Versuchen und hilfreiche Hinweise des Fahrsicherheitstrainers, konnte ich der „Gefahr“ ausweichen. Dann wurde noch Bremsen in der Kurve geübt und auf nasser Fahrbahn.
Dieses Training war eine „Großartige Erfahrung“, ich konnte Altes auffrischen und habe Neues gelernt
Die Fahrsicherheitstrainings der Deutschen Verkehrswacht sind eine gute Gelegenheit sich selbst und das eigene Fahrzeug unter realistischen Bedingungen zu erproben und unter kritischen Situationen angemessenes Verhalten einzuüben.
Fahrsicherheitstrainings lohnen sich in jedem Alter und sollten im mehrjährigen Turnus aber ganz besonders nach einem Fahrzeugwechsel wiederholt werden.
Jetzt habe ich mich für eine Rückmeldefahrt angemeldet. Hier werde ich eine individuelle Rückmeldung und Tipps eines Fahrlehrers erhalten, was ich beim Fahren noch besser machen kann.
Herne, den 12.12.2020

Edeltraut Krause

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